
Bundespräsident gratuliert zum Geburtstag |
„Jugendherbergen sind gesellschaftlich wichtige Orte der Begegnung“. Bundespräsident Horst Köhler unterstützt Klassenfahrten in Jugendherbergen als festen Bestandteil in Lehrplänen. „Reisen bildet. Nur wer sich aufmacht, kann Neues entdecken, und Klassenfahrten sind besonders wichtige Bildungsreisen“, sagte Köhler am Freitag, 27. Februar 2009, beim Festakt des Jubiläums „100 Jahre Jugendherberge“ in Berlin. Die Jugendherbergen bezeichnete er als gesellschaftlich wichtige Orte der Begegnung. Sie könnten ihren Gästen „das Erlebnis realer Gemeinschaft“ anbieten und so der „Vereinzelung der Stubenhocker“ gerade unter den Kindern und Jugendlichen entgegenwirken, sagte der Schirmherr des DJH vor mehr als 200 geladenen Gästen aus Politik und Gesellschaft in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung. Köhler betonte, es sei für ihn nicht hinnehmbar, wenn einzelne Schüler zu Hause bleiben müssten, weil ihre Eltern den Kostenbeitrag für die Klassenfahrt nicht aufbringen könnten. „Und wir können es auch nicht akzeptieren, dass Eltern ihren Söhnen und Töchtern aus kulturellen Gründen die Teilnahme verbieten.“ In solchen Fällen seien Gespräche notwendig, notfalls auch mit dem Sozialamt oder dem Förderverein einer Schule. Jugendherbergen unterstützten Erfahrungen, „die kein Schulbuch vermittelt“, sagte Köhler. Ihr breites Angebot umfasse etwa „Abenteuer in der Natur, Entdeckungstouren durch Städte und Landschaften, Sport und Spiel“. ( Artikel von www.jugendherberge.de übernommen ) |






